Was ist das Centro Scout Sant’Antimo?
Die Geschichte
- Das "Centro Scout Sant’Antimo" liegt nicht weit von Siena, inmitten der unberührten und herrlichen Natur der senesischen Berge, dem Val d’Orcia, dem Monte Amiata und der Maremma. Seinen Namen hat es von der Kirche, um die herum es entstanden ist: die Abtei Sant’Antimo, eine herrliche Kirche im romanischen Stil aus dem Jahr 1118.
- Das "Centro Scout Sant’Antimo" entstand als Antwort auf viele Anfragen von Pfadfinderstämmen und Gruppen, die nach Sant’Antimo kamen, weil sie Anregungen und Impulse für Ihren Glauben und ihre Lebensentscheidungen suchten...
- So entstand im September 1986, aufgrund der vielen Besucher, das "Centro Scout Sant’Antimo", um die Aufenthalte der Pfadfinder zu organisieren und die Gastfreundschaft gestalten zu können. Der damalige Erzbischof von Siena, Bischof Castellano, hat diese Initiative unterstützt und gefördert.
- Im Verlauf der Jahre entwickelte sich ein eigener Stil der Gastfreundschaft und der Glaubensvertiefung.
Ist das „Centro Scout Sant’Antimo“ für alle offen?
- Das "Centro Scout Sant’Antimo" ist von Anfang an für alle Pfadfinder offen gewesen. Es möchte Gelegenheit geben für möglichst viele Pfadfinder und Jugendliche aus ganz Europa
- Was die Pfadfinder eint, die sich im "Centro Scout Sant’Antimo" treffen, ist die selbe Verheißung, was sie bereichert, ist die Verschiedenheit der Ansätze der Arbeit. Diese Herausforderung wird im gegenseitigen Respekt wahrgenommen.
- Das "Centro Scout Sant’Antimo" ist für alle Zweige offen: für Wöflinge, Pfadfinder, Rover und ihre Leitungen. Besonders geeignet ist es für die älteren Teams, die Neueinsteiger, ganze Stämme und Leitungen.
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Das Programm?
Das Ziel des "Centro Scout Sant’Antimo" ist es, jeden Jugendlichen und jede Jugendliche der verschiedenen Pfadfinderstämme in seiner jeweiligen Eigenart und pädagogischen Ausrichtung aufzunehmen und ihnen Hilfestellung zu leisten für sein persönliches Wachstum:
- Das persönliche Wachstum als Mann und Frau, indem die Einzelnen zu ihren wichtigen Lebensentscheidungen geführt werden und angeleitet werden, ihre Entscheidungen durchzutragen:
- Das persönliche Wachstum als Christin und Christ, indem das Geschenk des christlichen Glaubens vertieft und gestärkt werden. Das geschieht durch die Glaubensimpulse, die helfen sollen, den eigenen Weg auf Jesus zuzugehen, sich für den Glauben in einer Welt zu entscheiden, die diesen Weg des Glaubens nicht stützt.
- Ein Weg dazu ist die Faszination angesichts der Schönheit, die das ganze Tal von Sant’Antimo prägt. Die Harmonie des Ortes erleichtert es, sich selbst und Gott neu zu entdecken. Die Schönheit ist gewissermaßen der „Lautsprecher“ für das Wort Gottes, der die Herzen durchdringt und jedem Menschen von innen her durchleuchtet, ihn schöner macht und ihn befähigt, Entscheidungen zu fällen.
- Um dieser Wirklichkeit zu entsprechen, gilt es, den Stil und die Regeln der Pfadfinderei zu leben, vor allem die Einfachheit und die Herausforderungen, die darin verborgen sind. Dazu ist es wichtig, die Regeln der eigenen Gemeinschaft zu befolgen, die eigene Pfadfinderkleidung zu tragen, und das nächtliche Schweigen zu bewahren, um einzuschwingen in den Rhythmus der Natur.
P.S... Während des Jubiläumsjahr 2000 ist eine ganz besondere Freundschaft zwischen Pater Stefano, dem Leiter des "Centro Scout Sant’Antimo" und Pfarrer Christian Hennecke entstanden. Pfarrer Hennecke ist Pfarrer in Hildesheim (Niedersachsen – Deutschland). Diese Freundschaft entwickelte sich als fruchtbarer Weg. Inzwischen gab es viele Reisen der deutschen Jugendlichen nach Sant’Antimo und wichtige Begegnungen in Hildesheim. Dabei entwickelt sich immer mehr eine Art geistliches Zentrum in der Hildesheimer Pfarrei: bei gemeinsamen Wochenenden und Treffen der Jugendlichen und Erwachsenen soll jungen Menschen wie Erwachsenen die Gelegenheit gegeben werden, durch die Feier der Liturgie, das Schweigen, das Gebet und das gemeinschaftliche Leben im Glauben zu wachsen. Diese Erfahrung ist noch in den Anfängen, hat aber schon einen Namen: Sant’Antimino. Die Faszination der Schönheit und der Suche nach Gott ist immer ansteckend.

